Das Lebensbuch

Dieses
lebenslange Erinnerungsbuch zum Selbsteintragen ist ein neuartiges Konzept,
deine Erinnerungen deiner Ereignisse und Erlebnisse für ein ganzes Leben zu
notieren. Eine einheitliche Struktur mit viel Freiheiten für deine wandelnden
Lebenssituationen. Eine Doppelseite je Lebensjahr nimmt deine Erinnerungen auf.
Die Art deiner Eintragungen ist frei und jederzeit anpassbar an deine Wünsche
und Lebenssituation. Als Anregungen gibt es ein umfangreiches
Inspirationskapitel. Und für jene, die den Prozess über das Jah gliedern
möchten, gibt es eine Schritt-für-Schritt-Leitfaden.

 

Das Lebensbuch
ist ein Geschenk (für diese und nicht für jene
)

Suchst du ein
passendes, individuelles, langwirkendes Geschenk für einen lieben Menschen?

Das Lebensbuch ist ein wunderbares Geschenk für viele Anlässe und Menschen:
(Bild von eingepackten Geschenken)

# Für eine
Geburt, Taufe, Einschulung, Konfirmation oder Kommunion.

Für ‚große‘ Schritte im Leben junger Menschen: Ende der Schule und Beginn von
Ausbildung oder Studium.

Hinweis: Junge Menschen sind oft noch mit den individuellen Eintragungen
überfordert. Die schenkende Person kann hier unterstützen.

# Spätere Anlässe
könnten sein: Auszug, eigenes Leben, Gründung einer eigenen Familie, eigener
Nachwuchs.

# Wer heute oder
früher Tagebuch führte, sich mit Achtsamkeitsbüchern oder Journaling
beschäftigte, dieses jedoch zu ausführlich oder zu aufwändig hält, findet hier
eine interessante Alternative ohne tägliche Verpflichtungen. Das Lebensbuch
basiert auf kurzen faktenbasierten Informationen. Kein epischer Text, keine
tägliche Verpflichtung. 

# Menschen in der
Lebensmitte blicken interessiert zurück: was ist in meinem Leben alles
passiert, was habe ich geschafft, an welchen Themen gewachsen, oder
gescheitert? Vieles rauscht im Alltag und der täglichen Routine durch. Hier
bietet das Lebensbuch ein pragmatisches Eintragungskonzept.

 

Deine einzigen beiden
Voraussetzungen sind:

1.      
Du möchtest deine Erinnerungen bewusst
erhalten.

2.      
Du agierst gerne mit Papier und Stift.

 

Erinnerungswürdiges

Was ist
erinnerungswürdig, eintragungswürdig? Da ist so individuell wie jedes Leben.
Umstände, Lebensbedingungen, Einflüsse, … Die Fragen und Stichworte sind
Inspirationen, was letztendlich in das Buch eintritt findet, entscheiden die
Schreibenden selbst.

Diese und viele mehr Fragen wird es auf einem
Einpackseidenpapier geben.   Da fällt mir
ein, könnte man diese Grafik mit diesen Fragen als Hintergrund der Seiten
nehmen?

Am liebsten möchte ich eine durchziehende Fotoreihe von
etwa 15 Bildchen mit diesen Fragen machen, die ich dann immer mal auswechseln.
   Das ist hier eine Auswahl, aber viel zu viel.    

Welches neue oder
fremde Ritual hat Dich im letzten Jahr beeindruckt? Wie hast Du Dich dabei
gefühlt?

Welches Ereignis
hat Dir in den letzten 20 Jahren den Boden unter den Füßen weggerissen?

Welche
Lebensstimmung bewegte Dich in deinen Teenager oder Twen-Jahren?

Welches alte
Objekt ist in den letzten 5 Jahren in Dein Leben getreten?

Wann hattest Du
das letzte Mal Tränen (Pipi) in den Augen?

Was war Dein
Lieblingsgericht als Kind? Als Teenager? Als Twen?

Welches sind
Deine bevorzugten Informations-Kanäle? Was hat sich in den letzte 10 Jahren
geändert??

Welche Person
hast Du ‚ungeküsst‘ ziehen lassen?

Hast Du jemals
bewusst die Kontrolle abgegeben/verloren? Wie fühltest Du Dich dabei?

Wer war für Dich
die wichtigste Person im letzten Jahr? Warum?

Was ist für Dich
wahr, jedoch nicht für die meisten anderen Menschen?

Wo ist Dein
Lieblingsplatz oder -ort? Hat sich dieser Lieblingsort in der Vergangenheit
verändert?

Welches
gesellschaftliche Engagement hast Du in deinem vergangenen Jahr ausgefüllt?

Welche Bedeutung
hatte Geld bzw. Lohn/Gehalt bei Deiner beruflichen Karriere-Planung?

Welches Ritual
hast Du in Deiner Erwachsenenzeit für Dich selbst entwickelt/neu geschaffen?

Welches
politische Engagement hast Du in deinem vergangenen Jahr ausgefüllt?

Welche Bedeutung
hatte Geld bzw. Lohn/Gehalt bei Deiner ersten beruflichen Tätigkeit?

Welches Ritual
hast Du aus deiner Kindheit bis heute übernommen?

Bei welchem
sozialen Engagement hast Du Dich im vergangenen Jahr engagiert?

Welche Bedeutung
hatte Geld bzw. Lohn/Gehalt bei Deiner aktuellen beruflichen Tätigkeit?

Welches Ritual
hast Du aus deiner Jugend/Twens bis heute übernommen?

Welche
‚Goldstaub‘-Momente hattest Du im letzten Jahr?

Welche
unerwartete Begegnung mit besonderer Wirkung hattest Du in Deinen letzten 10
Jahren?

Welche frühen
Erinnerungen hast Du an Geborgenheit?

Wann hast Du im
letzten Jahr einer Dir fremden Person uneigennützig geholfen?

Welchen Dir
sicheren Sachverhalt hast Du überprüft und Dir selber kritische Gedanken
gemacht?

Wann hast Du
Informationen weitergegeben oder Menschen, die einander nützlich sind,
vernetzt?

Wann hast Du das
erste Mal für ein wählbares Amt kandidiert (Verein, Gruppe, …)?

Wann hast Du das
erste Mal eine Petition unterschrieben? Wofür? Wie hast Du Dich gefühlt?

Welche frühen
Erinnerungen hast Du an (elterliches) Vertrauen?

Welche Demokratie
- Erfahrung hast Du im letzten Jahr erlebt? Wie hast Du Dich gefühlt?

Welches
Umwelt-Engagement prägte Dich in Deiner Jugend/Jung-Erwachsen-Sein?

Wann hast Du das
letzte Mal gespendet (Geld, Sachgüter)? Wie hast Du Dich gefühlt?

Welche
Ungerechtigkeit hast Du im letzten Jahr erlebt? Wie hast Du Dich dabei gefühlt?

Welches
soziales/gesellschaftliches Engagement prägte Dich in Deiner
Jugend/Jung-Erwachsen-Sein?

Seit wann liebst
Du zu schreiben? Wann hast Du besonders gern und freiwillig geschrieben?

 

Made in SH –
Nachhaltigkeit vor Ort

Ich bin Schleswig-Holsteinerin.

Ich liebe dieses
Land und die Gelassenheit ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Der Wind zwischen den beiden Meeren sorgt für frische Luft und milde
Temperaturen und frische Gedanken.



In meinem Studium
lernte ich die wirklich wichtigen Dinge jenseits des Lehrplans. Daher war es
immer mein Wunsch, auch anderen Studierenden praktische Einblicke in die
späteren Arbeiten zu ermöglichen. Durch Praktika, Projekte oder durch eine
Layoutauftrag wie diesem. Das Layout dieses Buches und einige andere Produkte übernahm
eine Studentin der Muthesius-Kunsthochschule Kiel.

 

Das Lebensbuch
ist in diesem Land entstanden, und so wurde es auch hier produziert.

 

Gleichzeitig ist
es für mich selbstverständlich, Druckereien hier in Kiel mit der Produktion zu
beauftragen, und keine billigeren in Übersee. Selbstverständlich stammt auch
das Buchpapier aus FSC-Quellen.

Als
fadengebundenes Buch kann jede handwerkliche Buchbinderei alle Reparaturen
ausführen oder den Einband nach persönlichen Wünschen abändern. Und das für die
gesamte Lebensdauer von rüber 120 Jahren.

Echte
Nachhaltigkeit!

Das Buch funktioniert
energieunabhängig und bedarf weder eines update noch einer Neuformatierung
wegen technischem Wandel oder Systemwechsel.

Und: dieses Buch
entstand ohne KI, nur mit menschlicher Intelligenz. Es wurden daher keine
unnötigen Bits und Serverkapazitäten benötigt.

Als ein rein
menschliches Produkt ist es nicht fehlerfrei. Sowohl in Rechtschreibung als
auch anderen möglichen Fehlern. Daher lasst uns gemeinsam noch besser werden. Ich
bin für jeden Hinweis und Vorschlag dankbar. Auch jene, die eine Neuauflage
noch besser werden lässt.

 

 

Papier und Stift
– analoges in digitalen Zeiten

Das Schreiben
findet aktuell eine Renaissance. Die Tagebuch- wie auch die Journaling-
schreibende Bewegung zeigt, wie attraktiv schreiben ist und bleibt. Form und
Regelmäßigkeit sind kein relevantes Kriterium. Jede Person findet in der
Vielzahl an Möglichkeiten ihr individuell passendes Medium. Und wenn sich Umstände
ändern, im innen oder außen, ändern sich auch die individuellen Routinen. Auch
Schreibroutinen. Das Lebensbuch bietet mit seinem flexiblen Format jeden
individuellen Spielraum und passt sich den wandelnden Bedürfnissen und Wünschen
an. Und es verzeiht jede Pause und Unterbrechung.

 

Dieses Buch ist
aus Papier, und wird mit Stift, Füller, Kuli oder Bleistift beschrieben. Es
klingt altmodisch, wie aus einer vergangenen Zeit, wenn alle über Apps und
Clouds und Künstlicher Intelligenz reden. Gleichzeitig ist Schreiben und Lesen
auf einem Stück Papier etwas anderes als auf einem Handy ein paar Eintragungen
zu machen. Das Handschreiben hat eine direkte Verbindung zu Herz und Hirn. Seit
mindestens 3200 Jahren vor der Zeitenwende wird in Zeichen geschrieben, damals
erst auf Tontäfelchen. In Ägypten entwickelten sich Blattgrundlage aus
geflochtenen Papyrusstreifen zu Vorläufern unseres heutigen Papieres. Die
Griechen ersetzten den bisher verwendeten Pinsel mit eine geschnitzten
Rohr-Feder. Erst später wurden Vogelfederkiele verwendet.